Mehr erfahren über: Die Diagnose von Myasthenia gravis

 
 

Myasthenia gravis (MG) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem Antikörper produziert, die die normale Zellfunktion beeinträchtigen, anstatt Eindringlinge wie Bakterien und Viren anzugreifen. Nachdem Sie Ihrem Facharzt Ihre Symptome geschildert haben, besteht der nächste Schritt darin, Ihre Muskeln zu untersuchen und eine Blutprobe zu entnehmen, um festzustellen, ob sie einen der beiden Antikörper enthält, die am häufigsten bei Menschen mit MG vorkommen:

Acetylcholinrezeptor-Antikörper (AChR)

ODER

Muskel-spezifischer Kinase-Antikörper (MuSK)

Die Blutuntersuchung ist wichtig, denn sobald festgestellt wurde, dass Sie entweder AChR- oder MuSK-Antikörper haben (Antikörperpositiv sind) oder keine dieser Antikörper haben (Antikörpernegativ sind), weiß der Arzt, welche Behandlung für Ihre MG am wirksamsten ist.

Die anderen Tests, die Sie absolvieren werden, messen Ihre Muskelkraft. Dabei geht es nicht darum, wie viel Gewicht Sie heben können, sondern wie oft Sie eine Bewegung wiederholen können, beispielsweise Ihren Arm heben, von einem Stuhl aufstehen oder sogar kauen und schlucken. MG kann nur bestimmte Muskelgruppen betreffen, beispielsweise diejenigen, die zum Heben Ihrer Arme erforderlich sind, oder diejenigen, die zum Kauen oder Sprechen benötigt werden. Daher wird der Arzt die betroffenen Muskeln überwachen.

Hier ein kurzer Überblick über die Tests zur Diagnose von MG:

 
 

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